Wie feucht darf Brennholz sein?
Die Restfeuchte ist der wichtigste Wert bei Brennholz, wichtiger noch als die Holzart. Nur trockenes Holz verbrennt sauber, gibt seine volle Wärme ab und belastet weder Ihren Schornstein noch die Luft. Aber wie trocken muss Kaminholz genau sein, und wie lange dauert es, bis frisches Holz so weit ist? Hier stehen die Richtwerte.
Wie trocken muss Brennholz sein?
Die Obergrenze liegt bei 20 Prozent Restfeuchte, besser noch darunter. Holz mit mehr Feuchtigkeit liefert spürbar weniger Wärme, weil ein Teil der Energie zum Verdampfen des Wassers draufgeht. Gleichzeitig entstehen mehr Rauch, mehr Ruß und mehr Schadstoffe. Nachmessen können Sie das mit einem einfachen Restfeuchtemessgerät: Spalten Sie ein Scheit und messen Sie an der frischen Bruchstelle, nicht außen.
Wie lange muss Brennholz trocknen?
Je nach Holzart und Lagerung dauert es ein bis zwei Jahre, bis frisches Holz unter 20 Prozent liegt. Dichte Harthölzer brauchen länger als leichte Weichhölzer. Entscheidend ist aber vor allem die Lagerung: luftig, mindestens zehn Zentimeter über dem Boden und nur von oben abgedeckt, nie seitlich eingepackt.


Wie lange muss Buchenbrennholz trocknen?
Buche ist ein dichtes Holz und gerade deshalb als Brennholz so beliebt. Die Kehrseite: Sie braucht länger, bis das Wasser draußen ist. Rechnen Sie bei Buchenbrennholz mit 18 bis 24 Monaten, bis es unter 20 Prozent Restfeuchte liegt.
Warum ofenfertiges Brennholz von Brennholz Gigant?
Bei uns bekommen Sie ausschließlich ofengetrocknetes Brennholz mit höchstens 20 Prozent Restfeuchte. Das Holz wird in der Trockenkammer getrocknet und anschließend geprüft, Sie müssen es also nicht erst zwei Jahre einlagern, sondern können direkt nach der Lieferung einheizen.
Was Sie von trockenem Brennholz haben
Trockenes Holz brennt heißer, rußt weniger und hält Ihren Schornstein sauber. Wer dagegen zu feuchtes Holz verfeuert, heizt nicht nur schlechter, sondern riskiert auch Glanzruß im Schornstein, häufigere Reinigungen und auf Dauer Schäden am Ofen.